Deutsche Ido-Gesellschaft / Tätigkeitsbericht des DIG-Vorstandes für den Berichtszeitraum 2009 bis 2010

Tätigkeitsbericht des Vorstandes der Deutschen Ido-Gesellschaft e.V. über die Aktivitäten der DIG im Berichtszeitraum 2009 bis 2010



Sehr geehrte Mitglieder der Deutschen Ido-Gesellschaft e.V., sehr geehrte Gäste!

Ich möchte im Folgenden einen kurzen Überblick über die Aktivitäten des Vorstandes, der Mitglieder der Deutschen Ido-Gesellschaft
und von deutschen Ido-Interessenten seit unserer letzten Jahreshauptversammlung geben.

Aufgrund der beruflichen bzw. privaten Beanspruchung aller Vorstandsmitglieder konnte der Vorstand leider auch im hinter uns liegenden Berichtszeitraum nur eingeschränkt effektive Vorstandsarbeit leisten.

Das Ziel, im Ergebnis der Jahreshauptversammlung 2009 endlich die Anerkennung der Gemeinnützigkeit für unseren Verein zu erreichen, ist leider nicht erreicht worden, da die diese Anerkennung vom zuständigen Verwaltungsgericht erneut abgelehnt wurde.
Grund dafür ist, dass die Versammlung die geforderten Satzungsanpassungen erneut nicht in der vorgegebenen Form beschlossen hat. Daher liegt der heutigen Versammlung die als zwingende Bedingung für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit geforderte Satzungsänderung als Entwurf einer Satzungsneufassung zur Beschlussfassung vor.

Der Vorstand unterstützte die Idoamiki Berlin auch 2009 finanziell bei der Ausrichtung eines eigenen Ido-Standes auf der internationalen Sprachmesse EXPOLINGUA in Berlin und beim Druck von Werbefaltblättern in verschiedenen Sprachen.
Der Vorstand war maßgeblich an der Planung und Vorbereitung des europäischen Idotreffens 2010 in Tübingen beteiligt.

Am 31. Juli 2010 gab der Präsident der DIG, Frank Kasper, dem in Freiburg (Breisgau) ansässigen privaten Radiosender „Radio Dreyeckland“ ein Interview zu Ido, welches noch am selben Tag im Rahmen in einer eigentlich Esperanto gewidmeten Sendung ausgestrahlt wurde. Anlass für dieses Interview war das europäische Idotreffen 2010 in Tübingen.
Am 18.08.10 beantwortete Frank Kasper einige Fragen des Journalisten Martin Schäfer aus Stuttgart, welcher beabsichtigt, in den Stuttgarter Nachrichten über das Ido-Treffen 2010 zu berichten.
Des Weiteren war er entsprechend seinen Möglichkeiten an der Verwaltung und Aktualisierung der Internetpräsenz der DIG beteiligt.

Der Vizepräsident der DIG, Dr. Thomas Schmidt, hielt den Kontakt zur Anne-Frank-Stiftung und Literaturagentur zur Herausgabe des Anne Frank Tagebuches in Ido. Er betreute das deutsche Ido Forum im Internet und führte es fort.
Hervorzuheben sind auch seine Mitarbeit und Erstellung von Artikeln für das Mikro Buletino von Dr. Detlef Groth auf der Internetpräsenz der DIG, seine Mitarbeit und Präsenz in den Ido Webforen Parolez Ido, Ido-Facebookgruppen und Beiträge für weitere Ido Yahoogruppen.
Erwähnenswert ist auch die Einrichtung und Unterhaltung eines Blogs bei Ipernity mit Beiträgen auf Ido sowie das Verfassen und die Korrektur von Artikeln in der Ido Wikipedia. Er verwaltet auch die Germanlinguaidist-Gruppe bei Yahoo und ist dort durch die regelmäßige Einstellung von Beiträgen zu aktuellen Themen aktiv. Er verfasste Artikel im Namen des Vorstandes für Ido Saluto und die Einladung zur Jahreshauptversammlung der GIS in Tübingen.

Der Sekretär der DIG, Eberhard Scholz, koordinierte auch im Berichtszeitraum die Aktivitäten der Idoamiki Berlin. Er bereitete in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Ämtern die heute zur Beschlussfassung vorliegende Neufassung der Satzung der DIG vor, deren Ziel die Anerkennung der Gemeinnützigkeit für unseren Verein ist. Mit der Erreichung dieses Zieles wollen wir postum einen Herzenswunsch von Prof. Dr. Wolfgang Quies erfüllen.

Dieter Schmidtchen gebührt Dank für die Verwaltung der Kasse der DIG.

Im Berichtszeitraum gab es auch verschiedene Aktivitäten seitens der Mitglieder der DIG und einiger Interessenten:

Dr. Detlef Groth war im Berichtszeitraum einer der aktivsten Mitstreiter der Deutschen Ido-Gesellschaft. Neben der Verwaltung und ständigen Aktualisierung der Ido-Präsenzen der DIG, der Idoamiki Berlin und der ULI rief er das Mikra Buletino als periodisch im Internet erscheinende Information über Aktivitäten der DIG und andere interessante Neuigkeiten in der Idobewegung ins Leben. Er beteiligte aktiv an verschiedenen Ido-Foren und -chats. Er entwarf einen Taschenkalender für 2010 und Blattkalender für 2010 und 2011 in Ido.

In den letzten Tagen vor Beginn des Idotreffens 2010 zeigte sich ein erstaunlich grosses Medieninteresse an Ido im Zusammenhang mit dem Treffen in Tübingen.
So baten neben dem Moderator von Radio Dreyeckland und dem oben erwähnten Journalisten Moderatoren vom Saarländischen, vom Westdeutschen Rundfunk und von Deutschlandradio Kultur um Interviews zu Ido und zum Treffen in Tübingen.
Dr. Detlef Groth gab allen drei Sendern am 18.08.10 je ein Interview.

Hans Stuifbergen sorgte für die Herausgabe des Tagebuchs der Anne Frank in Ido und anderer Literatur und beteiligte sich an der Messe der kleinen Verlage in Amsterdam.

Ingrid Suprayan hat mit viel Elan und vollem Einsatz das europäische Idotreffen 2010 in Tübingen organisiert. Hierfür gilt ihr der besondere Dank des Vorstandes der DIG.

Der ehemalige Präsident der Deutschen Ido-Gesellschaft und der ULI und heutige ULI-Ehrenpräsident, Günter Anton, korrigierte Artikel für den Ido-Saluto.

Der ehemalige Sekretär der DIG, Alfred Neußner, verwaltete weiterhin mit größter Sorgfalt die Literaturbibliothek der Deutschen Ido-Gesellschaft und veröffentlichte Kleinanzeigen für Ido in verschiedenen nationalen und internationalen Zeitschriften. Unbedingt zu erwähnen sind sein vielfältiges und gezieltes deutschland- und weltweites Werben nach außen, seine sehr schnellen Korrekturarbeiten für Ido-Saluto und seine zahlreichen Übersetzungen. So übersetzte er das Tagebuch der Anne Frank und einen Krimi von Bosetzky. Dank gilt ihm erneut auch für den zuverlässigen Versand von Ido-Saluto.

Marion Kasper führte auch im Berichtszeitraum korrekt die ULI-Kasse.

Die Idoamiki Berlin sorgten erneut gemeinsam für die Gestaltung, den Druck und die Herausgabe der Zeitschrift der DIG, Ido-Saluto, sowie für die Herstellung und Vertrieb von Werbe-Faltblättern.

Günter Schlemminger gilt als extrem fleißiger Übersetzer für Ido-Saluto und Progreso.

Rudolf Gensch war technischer Organisator für den Ido-Saluto und organisierte dessen Druck. Er sorgte ideenreich mit Vorschlägen für die Ido-Präsenz in der Öffentlichkeit.

Hans-Georg Winkler sorgte für das Design des Ido-Saluto.

Die Idoamiki Berlin organisierten darüber hinaus Werbestände bei Volksfesten, Soli-Basaren und beim Pressefest des ND und den bereits eingangs erwähnten Ido-Stand sowie einen Vortrag über Ido in Englisch auf der internationalen Sprachmesse EXPOLINGUA 2009.
Des Weiteren bereiten sie auch in diesem Jahr einen dreitägigen Werbestand auf der Sprachenmesse EXPOLINGUA vor, die im November 2010 in Berlin-Mitte stattfinden wird.

Ferdinand Möller arbeitete auch im Berichtszeitraum intensiv an Lehr- und Wörterbüchern.
Darüber hinaus sorgte er für das Design und den Druck eines Krimis von Bosetzky und einer Broschüre über Wilhelm Ostwald.

Der Idointeressent Gert Heintze ist ein sehr wertvoller Mitstreiter.
Er schuf alle Ido-Postkarten von Tübingen aus Anlass des Idotreffens. Zu erwähnen ist auch seine gute Zusammenarbeit mit Ferdinand Möller bei der Erschaffung von Literatur.

Abschließend möchte ich auch allen hier nicht erwähnten deutschen Idofreunden und -freundinnen danken, die im Berichtszeitraum in dieser oder jener Form für Ido aktiv waren.

Ich wünsche uns allen nun eine erfolgreiche Versammlung und weiterhin viel Erfolg in der Arbeit für unsere gemeinsame Sache, die internationale Sprache Ido.

Tübingen, am 21. August 2010

Frank Kasper
Präsident der Deutschen Ido-Gesellschaft e.V.

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